Stellen Sie Ihre Haustechnik auf den Prüfstand!

Wer vor 25 Jahren die Ansicht vertrat, die Benzinpreise würden über kurz oder lang die Grenze von 2 Mark pro Liter überschreiten, konnte sich damit leicht den Ruf eines Schwarzsehers einhandeln. Aus heutiger Sicht war er jedoch ein Optimist.
Trotz zwischenzeitlich leicht gesunkenen Energiepreisen vergeht kaum ein Tag, an dem nicht steigende Energiepreise vorausgesagt werden. Heute glauben wir solche Nachrichten nicht nur, wir gehen sogar davon aus, dass es noch schlimmer kommt, als vorhergesagt. Aus Erfahrung lernt man eben.
Die Erzeugung von Heizwärme und Warmwasser ist der größte Einzelposten bei den Energiekosten in Deutschland. Und damit steckt hier natürlich auch das größte Sparpotenzial.

Für wen lohnt sich eine Modernisierung?
Dafür gibt es zwei einfache Anhaltspunkte: Wer mit einer Anlage heizt, die älter als 20 Jahre ist und/oder keine Solarthermie nutzt, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit durch eine Modernisierung deutliche Einsparungen bei den Heizkosten erzielen.

Lotter Haustechnik
Welche Möglichkeiten gibt es?
Die einfachste Lösung ist, auf eine modernere Anlage mit geringerem Verbrauch umzusteigen. Zeitgemäße Brennwert-Anlagen verbrauchen gegenüber herkömmlichen, älteren Geräten 20-30% weniger Öl oder Gas.
Kombiniert man diese Technik mit einer Solaranlage zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung, reduziert sich der Brennstoffeinsatz noch einmal spürbar.

Alternativen?
Wer ganz von Öl und Gas weg möchte, kann auch mit Biomasse (Pellets, Hackschnitzel, Scheitholz) heizen. Der Vorteil dieser Brennstoffe liegt darin, dass sie nicht importiert werden müssen, sondern in aller Regel aus der Region kommen. Zudem sind sie billiger als Öl und Gas und in der Handhabung weniger problematisch.

Solar?
Grundsätzlich kann man - ein geeignetes Dach vorausgesetzt - zu fast jeder Heizungsanlage, unabhängig von Alter und verwendetem Brennstoff, die solare Wärmegewinnung kombinieren. Ein Solarkollektor sollte heute auf keinem (geeigneten) Dach mehr fehlen.

Lüftung
Die aktuelle Energieeinsparverordnung ist so gefasst, dass man im Neubau an einer kontrollierten Wohnraumbe- und -entlüftung praktisch nicht mehr vorbeikommt. Und das aus gutem Grund: Das Einsparpotenzial bei der Anlagentechnik ist nach heutigem Stand der Technik ausgereizt. Hochgedämmte Gebäudehüllen minimieren den Wärmeverlust über die Wände. Um so mehr fällt der Wärmeverlust übers Lüften ins Gewicht. Abhilfe schafft eine kontrollierte Wohnraumbelüftung mit Wärmerückgewinnung.

Und jetzt?
Sprechen Sie den Heizungsfachmann Ihres Vertrauens an. Er wird Ihnen nach einer ersten Bestandsaufnahme sagen können, welchen Nutzen Sie aus einer Heizungsmodernisierung haben können.
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