Feuchter Keller, nasse Wände, Schimmel –
So retten Sie Ihr Haus

Feuchtigkeit und Schimmel sind nicht nur Gift für die Bausubstanz, sie gefährden auch die Gesundheit der Bewohner. Professionelle Hilfe bieten spezialisierte Unternehmen.


Hier ist schnelles Handeln gefragt. Massiver Schimmelbefall ist eine Gefahr für die Gesundheit.

Der Schreck ist groß, wenn ein Wasserschaden, Schimmelbefall oder ein feuchter Keller festgestellt wird. Kein Wunder, führen diese Schäden im extremsten Fall zur Unbewohnbarkeit des Gebäudes. Wie man wirksam Abhilfe schafft, erklärt Jan P. Fenselau, Fachmann für Bautenschutz aus Amberg.

Die wenigsten Ursachen für Schäden durch Feuchtigkeit oder Schimmel sind auf den ersten Blick zu erkennen. Darum ist zunächst eine genaue Ursachenforschung notwendig. „Da ist manchmal etwas Detektivarbeit erforderlich,“ sagt Jan P. Fenselau. Der Fachmann für Bautenschutz hilft seit rund 15 Jahren Immobilienbesitzern bei Problemen mit Feuchtigkeit und Schimmel.

Aufsteigende Feuchtigkeit
„Feuchte Keller etwa sind häufig das Resultat von aufsteigender Feuchtigkeit. Die Ursache dafür ist meist eine defekte Horizontalsperre. Das kommt vor allem in älteren Gebäuden häufig vor - wir hatten es aber auch schon in vergleichsweise jungen Häusern.
In diesen Fällen schaffen wir mit einer drucklosen Silikonharz-Injektion Abhilfe. Die dichtet nach unten wieder vollständig ab, so dass das Mauerwerk darüber austrocknen kann. Nach der Trocknungs-Phase kann man dann den beschädigten Putz ersetzen und die Räume wieder nutzbar machen“ führt Fenselau aus.
„Auf gar keinen Fall darf man streichen oder den Putz ersetzen, bevor man die Ursache behoben hat. Die Feuchtigkeit kommt ja trotzdem noch und würde den neuen Putz in kürzester Zeit zerstören. Übrigens ist in diesen Fällen unbedingtes Handeln erforderlich. Feuchtigkeit zerstört das Mauerwerk und macht es „instabil“ weist der Amberger auf die Gefahren feuchter Keller hin.


Dieser Wasserschaden ist durch eine undichte Fuge in einer Dusche entstanden. Nach erfolgreicher Bautrocknung konnte mit der Renovierung begonnen werden

Wasserschäden
„Schwieriger wird die Ursachenforschung schon, wenn Wände aus scheinbar unerklärlichen Gründen feucht werden. Oft ist die Ursache dafür ein undichtes Rohr oder eine beschädigte Abwasserleitung. Wir hatten sogar erst letztes Jahr einen Fall, wo ein undichter Warmwasserboiler leck war und über einen langen Zeitraum hinweg tröpfchenweise Wasser in den Estrich des Heizraumes abgegeben hat. Das Wasser hat sich seinen Weg schließlich bis zu den Nachbarn des Reihenhauses gesucht und dort für feuchte Wände gesorgt. Hier war das Wichtigste, das Wasser aus den Wänden zu bekommen.

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Stand 6 OG
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Stand 74 FG

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Bautrocknung
Mit unseren Trocknungsgeräten haben wir über ein paar Wochen hinweg die betroffenen Mauern trockengelegt,“ berichtet Jan P. Fenselau von einem Einsatz in Amberg. „Die Mengen Wasser, die da zusammenkommen, sind ganz erheblich. Würden wir nicht trocknen, blieben die Wände auf Jahre hinaus feucht, selbst wenn wir die Ursache behoben hätten.“

Schimmelbefall
Zum Thema Schimmel weiß Jan P. Fenselau: „Oft ist der Schimmel nur eine Begleiterscheinung von feuchten oder zu kalten Wänden. Ob das der Fall ist, müssen wir zunächst herausfinden und vor allem feststellen, woher z.B. die Feuchtigkeit kommt. Erst wenn die Ursache beseitigt ist, macht es Sinn, mit der Schimmelsanierung zu beginnen. Die Sanierung ist ebenfalls ein Prozess in mehreren Schritten. Zunächst müssen wir wissen, wie tief der Befall geht. Wenn es erforderlich ist, tragen wir auch befallenen Putz oder kontaminierte Farbe ab. Da ist große Sorgfalt gefragt. Natürlich bauen wir das hinterher genau so sorgfältig wieder auf.“

Wer zu diesen Themen Fragen an Jan P. Fenselau hat, trifft ihn auf der Oberpfälzer Baumesse an oder kontaktiert ihn einfach direkt:

Dipl. Ing. Jan P. Fenselau
Hohe Warte 1,
92272 Freudenberg/Aschach,
Tel.: 09621-913983,
Fax: 09621-9609049
www.fenselau-bautenschutz.de


Richtiges Lüften verhindert Bauschäden

Die Schäden, die durch falsches Heizen und Lüften in der kalten Jahreszeit entstehen, sind vielfältig: Schimmel an den Wänden, hoher Energiebedarf und eine Nachzahlung bei den Nebenkosten. Dabei ist gerade im Winter ein regelmäßiger Luftaustausch wichtig, damit keine zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen entsteht. Das Fenster ab und zu auf Kippstellung zu bringen, reicht nicht mehr aus. Empfehlenswert ist es, mindestens zwei Mal pro Tag die Wohnung für rund fünf Minuten zu lüften. Das heißt: Die Fenster ganz öffnen. Eng verbunden mit dem Lüften ist das Heizen. Beides ist wichtig für ein Wohlfühlklima.

Wird im Winter geheizt, ist es nicht nur die Luft, die sich aufwärmt, sondern die sogenannte Speichermasse, die sie umgibt: Decken, Böden und Wände. Beim kurzen täglichen Lüften ändert sich nichts an der Temperatur der Speichermasse, es kommt lediglich zum Austausch der Luft. Und das ist wichtig. Denn die frische Luft, die beim Lüften in die Wohnung strömt, kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, als die verbrauchte.
BNI

Bildstrecke: Neue Horizontalabdichtung


Klassisches Bild: Aufsteigende Feuchtigkeit durch eine defekte Horizontalsperre hat Wand und Putz stark zugesetzt

Wegen der Feuchtigkeit ist dieser Keller nicht mehr nutzbar



Nach erfolgreicher Abdichtung durch eine drucklose Silikonharz-Injektion konnte das Mauerwerk trocknen. Abschließend wurde der beschädigte Putz ersetzt.

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