Ist Ihr Auto immer noch intelligenter als Ihr Haus?

Clevere Helfer für die eigenen vier Wände

Wer heute in einen Mittelklassewagen einsteigt, nimmt in einer Hightech-Welt Platz. Zahlreiche elektronische Helfer im Wageninneren sorgen für mehr Komfort, höhere Sicherheit und zeigen an, ob man spritsparend und energiebewusst unterwegs ist. Wer heute sein Eigenheim betritt, muss oftmals auf viele dieser Vorzüge verzichten, weil so manches Haus in seiner technischen Ausstattung den Standards im Auto hinterher hinkt. Doch das muss nicht sein – ein modernes Haus ist intelligent.
E-Technik Faerber Stand 20+21 EG

Smarte Autos sind bereits selbstverständlich
Die wenigsten Fahrzeuge werden heute z.B. noch ohne Fensterheber angeboten. In der Regel genügt ein Knopfdruck – und schon fährt das Fenster automatisch in jede gewünschte Position. Die allermeisten unserer Autos sind vollgepackt mit intelligenten Helfern.
Der elektrische Sonnenschutz und die Klimaanlage sorgen etwa dafür, dass wir auch im dichtesten Verkehr einen kühlen Kopf bewahren. Das Navigationssystem garantiert (fast immer), dass wir dort ankommen, wo wir hinwollen. Wird es dunkel, schaltet der Dämmerungssensor automatisch das Licht ein. Geht es um die Kurve, lenkt das Licht dynamisch mit. Sogar das Vorlesen empfangener Textnachrichten erledigen Modelle einiger Hersteller bereits.

Gebäude hinken hinterher
In Wohngebäuden sucht man solchen Komfort meist vergebens. Viele Hausbesitzer wissen nicht, dass es auch für die eigenen vier Wände jede Menge intelligente Helfer gibt, die das Wohnen komfortabler und sicherer machen und uns aufzeigen, wie wir Energie sparen können, indem wir sie bedarfsgerecht einsetzen. Häufig verhindert auch die Annahme, bei bereits bestehenden Gebäuden könne man nichts mehr machen oder eine Nachrüstung sei mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden, eine zielführende Ausein­andersetzung mit dem Thema.

Vielfältiger Nutzen
Mit einem leitungsbasierten Bus-System lassen sich viele Funktionen selbsttätig steuern und abrufen, etwa komplette Lichtszenen schalten oder Jalousien tageslichtabhängig herauf- und herunterfahren.
Wer sein Haus oder seine Wohnung betritt, wird automatisch mit Licht im Flur, in der Küche und im Wohnzimmer begrüßt, über ein Multiroom-System erklingt in allen Zimmern die Lieblingsmusik.
Die Heizungssteuerung lässt sich auf die Nutzungsgewohnheiten der Bewohner abstimmen. So ist es morgens im Bad schon mollig warm, während die Temperaturen in anderen Räumen erst allmählich hochgefahren werden. Das ist nicht nur ein Komfort-Gewinn, diese Funktionalität spart auch Energie.
Der jeweilige Verbrauch lässt sich messen, grafisch darstellen und mit anderen Werten vergleichen. Die so gewonnenen Kenntnisse fließen wirder in die Automation ein. Das geht über die Bedientableaus des Bus-Systems, aber auch über den heimischen PC oder von unterwegs mit einem Smartphone oder Tablet.
Bedienung

Sicherheitsgewinn
Rauchwarnmelder retten Leben im Fall eines Brandes, Bewegungsmelder erfassen Verdächtiges bei Dunkelheit und schrecken ab, Alarmanlagen schützen vor Einbruchsversuchen.
Wer will, kann sich auch im Urlaub zu jeder Zeit ein Bild über die Sicherheit seiner Immobilie machen. Zudem ist z.B. das System von Gira in der Lage, Abläufe im Haus einzulernen und bei Abwesenheit über Wochen zu wiederholen – für Ganoven ist nicht erkennbar, dass gerade niemand im Haus ist.

Wer heute ein Haus plant oder baut, sollte die Technologien der modernen Gebäudetechnik nutzen, denn sie erhöht die Wohn- und Lebensqualität und entspricht dem steigenden Bedürfnis nach mehr Sicherheit und höherer Energieeffizienz. Und sie erhöht den Wert einer Immobilie – auch über Jahrzehnte hinweg, denn dank IP-Schnittstellen lässt sie sich auch künftigen Entwicklungen immer anpassen. Hier haben Häuser gegenüber Autos einen Vorteil. Durch die Anpassbarkeit bleibt Ihr Haus bzw. seine Technik aktuell – im Gegensatz zu einem Auto, das eben nicht einfach aktualisiert wird.

Benjamin Färber
„Das Potenzial, das in smarten Häusern steckt, ist beträchtlich. Vor allem, wenn man verschiedene Techniken und Funktionen sinnvoll miteinander kombiniert.
Dann spart ein smartes Haus Energie, bietet höheren Komfort und bessere Sicherheit. Wir können interessierten Hausbesitzern zeigen, wo sie mit einem Smart-Home gewinnen können.“

Benjamin Färber,
Geschäftsführer Elektrotechnik Färber GmbH
Nachrüsten im Bestand
Was aber, wenn das Gebäude bereits steht? Ist eine Nachrüstung nicht extrem aufwändig?
Nein, denn neben den kabelgebundenen Systemen sind auch Funksysteme erhältlich.
Drahtlose Funksysteme eignen sich besonders zur Nachrüstung im Gebäudebestand, da hier keine Wände aufgestemmt oder Leitungen verlegt werden müssen. Dabei fungiert ein Funkserver als Zentrale, der die Steuerbefehle drahtlos zu den verschiedenen Funktionen wie Licht oder Rollläden in den Wohnräumen verteilt. Auf diese Weise können auch nur einzelne Räume mit intelligenter Technik ausgestattet und jederzeit flexibel erweitert werden. Auch Mieter können mit einem Funk-System die Vorteile eines Smart Home genießen, denn bei einem Wohnungswechsel lässt sich das System mit allen Komponenten problemlos mitnehmen.
Drahtlose Systeme lassen sich auch sehr gut erweitertn. Wer beispielsweise ein Wohnhaus Schritt für Schritt modernisiert, kann – von einer Grundinstallation mit Funkserver und Steuerung ausgehend – die Automation des Gebäudes mit dem Fortschritt der Modernisierung vornehmen.
Ist das Gebäude jedoch so alt, dass die gesamte Elektrik erneuert werden muss, schlägt wieder die Stunde der kabelgebundenen Systeme.
Wer mehr über Smarte Gebäudetechnik wissen will, findet im Elektrofachbetrieb seines Vertrauens einen kompetenten Ansprechpartner.

Text: Harald Graf / Gira


Finger Haus Stand 6 OG
FensterTürenZentrum Stand 74 FG
<<   >>