SMART HOME? Aber sicher!

Intelligente Gebäudetechnik kann Leben retten.
So sorgen Rauchwarnmelder und Co. für Sicherheit.

Unter dem Begriff Smart Home werden intelligente Systeme zusammengefasst, die Funktionen im Haus automatisieren und überwachen. Das bringt nicht nur einen Komfortgewinn, sondern auch echte Vorteile bei der Sicherheit. Wir erklären wichtige Aspekte.

E-Technik Faerber Stand 20+21 EG
Die meisten Unfälle passieren im Haushalt – diese Tatsache ist den meisten Menschen geläufig. Was viele jedoch nicht wissen: Nicht nur die eigene Unachtsamkeit beim Putzen, Heimwerken oder Treppensteigen zählt zu den Ursachen. Defekte in der elektrischen Anlage, Unwetter, Wasser, Feuer, Rauch und giftige Gase können ebenfalls schnell zur Gefahr für Bewohner und Gebäude werden. Die Initiative Elektro+ stellt die wichtigsten Schutzmaßnahmen vor, die effektiv vor den verschiedenen Gefahrenquellen schützen und im Ernstfall Leben retten.

Rechtzeitige Warnung vor gefährlichem Rauch und Gasen
Die meisten Opfer von Bränden ersticken – vor allem im Schlaf – aufgrund der gefährlichen Rauch- gasentwicklung. Dieses Risiko minimieren Rauchwarnmelder, die mittlerweile bundesweit in Neubauten vorgeschrieben sind. Bei Bestandsbauten variieren die Regelungen in den einzelnen Bundesländern noch, der Sicherheit wegen sollten die Lebensretter, aber unabhängig von einer gesetzlichen Pflicht, in jeder Wohnung installiert sein. Für einen lückenlosen Schutz ist es empfehlenswert, jeden Raum mit einem Rauchwarnmelder auszustatten, denn Feuer kann grundsätzlich überall ausbrechen. Für ein Plus an Sicherheit können die Geräte per Funk miteinander vernetzt werden: Schlägt ein Rauchwarnmelder Alarm, geben alle anderen Geräte ebenfalls einen Signalton ab.

Eine überlaufende Badewanne, ein geplatzter Wasserschlauch an Wasch- oder Spülmaschine oder ein Rohrbruch: Wasserschäden sind nicht nur ärgerlich, ihre Behebung ist meist auch kostspielig. Frühzeitig erkannt, lässt sich das Schlimmste verhindern. Möglich wird das mit einem Wassermelder, der am Boden der Küche, im Badezimmer oder im Keller zum Einsatz kommt. Er reagiert auf Wasser und andere Flüssigkeiten; sobald seine Kontaktpunkte damit in Berührung kommen, schlägt er Alarm, so dass die Bewohner schnell eingreifen können.

Rauchmelder Professionell installierte Rauchmelder helfen Leben retten. Im Fall des Falles wollen aber auch Versicherungen genau wissen, ob die Ausstattung mit Rauchmeldern vorschriftsmäßig war.
Herdwächter sorgt für Sicherheit in der Küche
In der Küche ist der Herd die häufigste Brandursache. Rund 125.000 Schadensfälle pro Jahr gehen laut Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) in Deutschland auf sein Konto. Ein Herdwächter kann solche Brände wirksam verhindern. Der Sensor wird einfach über dem Kochfeld oder unter der Dunstabzugshaube angebracht, die dazugehörige Steuereinheit, die per Funk mit dem Sensor verbunden ist, installiert der Elektrofachmann in der Zuleitung zum Herd. Der Sensor überwacht Zeit, Bewegung, Stromverbrauch und Temperatur, entsteht dabei ein Ungleichgewicht, etwa ein abrupter Temperaturanstieg, schlägt der Herdwächter Alarm. Wird dieser nicht innerhalb von 15 Sekunden vom Bewohner deaktiviert, unterbricht die Steuereinheit die Stromzufuhr, um mögliche Gefahren zu vermeiden.

Altersgerechte Warn- und Sicherheitsysteme
Im Alter gewinnen spezielle Warn- und Sicherheitssysteme zunehmend an Bedeutung. „Wenn beispielsweise das Hör- oder Reaktionsvermögen eingeschränkt ist, können visuelle Warnsysteme oder vernetzte Rauchwarnmelder und Alarmanlagen im Gefahrenfall Leben retten.

Vernetzung
Rauchwarnmelder lassen sich mit und ohne Smart Home - Zentrale vernetzen. Ohne Zentrale sind die Melder untereinander vernetzt, mit Zentrale lassen sich zusätzliche Funktionalitäten, wie etwa die automatische Benachrichtigung per App, realisieren.

Experten-Tipp


„Den Nutzen smarter Häuser nur oder hauptsächlich im Komfort zu sehen, greift zu kurz. Der Sicherheitsgewinn etwa von vernetzten, hochwertigen Rauchmeldern ist beträchtlich. Ich würde da keine Kompromisse machen.“

Benjamin Färber,
Geschäftsführer Elektrotechnik Färber GmbH

Messe-Vortrags-Tipp:

So. 04.03. • 12.00 Uhr • Saal 5
Rauchwarnmelder - Gesetz:
Wo, Wieviel, Versicherungsschutz, Überprüfung
Billigprodukte vermeiden
Beim Kauf ist Qualität entscheidend, Billigprodukte sind oft unzuverlässig. Verbraucher sollten daher auf das Q-Zeichen achten, das in Verbindung mit dem Prüfzeichen der Prüfinstitute VdS Schadenverhütung oder dem Kriwan Testzentrum verwendet wird. Für die Beratung, den Einbau sowie die Wartung der Geräte empfiehlt die DIN 14767 sich an eine geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder zu wenden.

Hilfe vom Fachmann
Hilfe bei der Auswahl der passenden Schutzmaßnahmen und bei der Installation finden Verbraucher bei Elektrotechnik Färber.

M&S Bausatzvertrieb Stand 61 UG
<<   >>